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| Ying und Yang für Schwarz und Weiss | ||
| Fernöstlicher Weg zur Erleuchtung oder nur billiger Hokuspokus? | ||
| Thalwil - 01/10/2007 | ||
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An Feng-Shui scheiden sich die Geister. Gerade um die geht es, genauer gesagt die Geister des Windes und des Wassers. Nur wer sich richtig einrichtet – so die reine Lehre – schafft sich ein angenehmes Wohn- und auch Arbeitsklima.
Gerade das kann im Geschäftsleben nur von Vorteil sein, denn in vielen Büros herrschen statt einer anregenden und motivierenden Arbeitsatmosphäre graue Farben und schlecht platzierte Büromöbel vor. Viele Geschäftsleute, die nicht der Lehre von der „neuen Sachlichkeit“ anhängen, haben bereits ihre Räumlichkeiten nach Ying- und Yang-Gesichtspunkten optimiert und geniessen die bessere Atmosphäre. Im Vordergrund steht dabei meist die Neuplatzierung von Möbeln und Pflanzen – in Vergessenheit geraten dabei die täglichen Arbeitsmittel – Office-Komponenten wie Computer und Drucker.
Gerade die aber blockieren oft durch falsche Positionierung den freien Fluss der Energien oder sorgen erst für deren beschleunigtes Entweichen. Diese entschwinden übrigens auch ganz real: Etwa wenn Mitarbeiter umständlich lange Wege machen müssen, nur um einen einzigen Ausdruck zu holen. „Schuld“ sind die Hersteller der Multifunktionskopierer, die manch einen Bürovorsteher dazu verleitet haben, ganz auf den klassischen Bürodrucker zu verzichten. Der Nachteil sind weite Strecken und ein hoher Papierverbrauch: Wer stellt sich im Büro nicht manchmal die Frage: „Habe ich diesen Text jetzt zum Drucker geschickt oder nicht?“ – um dann – sicher ist sicher – noch einmal auf „Drucken“ zu klicken. Am Ende liegt dann alles doppelt und dreifach im Ausgabeschacht und Kollegen greifen sich versehentlich den falschen Stapel.
Besser sind mehrere Hochleistungsdrucker über das ganze Büro verteilt.
Ebenso schädlich ist freiliegendes Kabelgewusel. Unschön anzusehen und ein Ärger für die Putzfrau. Leider geht es in vielen Büros nicht anders: Nicht wenige Büros wurden gebaut, als der Siegeszug der IT und ihrer Komponenten noch nicht absehbar war. So sind Netzwerk- und Strom-Anschlüsse oft Mangelware.
Der Hersteller Lexmark stellte deshalb unlängst Drucker vor, die auch drahtlos über W-LAN ansprechbar sind. So lassen sich die Geräte auch dort platzieren, wo keine Netzwerk- oder Strom-Anschlüsse vorhanden sind. Was im privaten Bereich für Bequemlichkeit sorgt – etwa wenn man im Gartenstuhl sitzt und vom Laptop aus druckt – ermöglicht somit im Bürobereich ganz neue Positionierungsmöglichkeiten. Auch Betriebe die wachsen, können sich so flexibel an neue Gegebenheiten anpassen.
Fazit: Im Jahr des Schweins erkennen immer mehr Unternehmen, dass es nicht nur auf Form und Inhalt eines Ausdrucks ankommt, sondern auch darum, wo dieser die Sphärenwelt der IT verlässt und sich materialisiert. Nur wenn neben den Möbeln und Einrichtungsgegenständen auch die Drucker ihren sinnvollen Platz haben, können sich die Energien der Mitarbeiter auf das Nachdenken und das Verfassen guter Dokumente konzentrieren. Die guten Geister des Wassers und des Windes werden sich dankbar zeigen.
Kontakt:
Yolanda Locher
Tel: 044 722 87 26 |
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